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Dies ist eine Kampagne, die seit dem Jahr 1971 vom Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) getragen wird.

Die beiden Vereine waren die ersten Naturschutzorganisationen, die durch die jährliche Ausrufung von Kandidaten auf die Gefährung von Tieren und deren Lebensräume aufmerksam gemacht haben.

Es kann bei der Auswahl durchaus vorkommen, dass die gleiche Art mehrfach mit dem Titel "Vogel des Jahres" versehen wird. Auf die Ausführungen in Wikipedia - bitte anklicken - wird hingewiesen. Hier findet sich auch eine Auflistung der bisherigen Kandidaten.

Alle nachfolgenden Beschreibungen wurden vom Vorstandsmitglied Magdalena Find zusammengestellt und verfasst.

Feldlerche (alauda arvensis) - Vogel des Jahres 2019

Bereits 1998 war diem Feldlerche Vogel des Jahres. Sie gehört zu den Zugvögeln. Bei uns lebt sie von Februar bis November, gelegentlich überwinternd. Kleine aufrichtbare Haube, Schwanz mit weißen Außenkanten, Oberseite hell und dunkelbraun gefleckt, Unterseite weißlich, Brust längsgefleckt.Größe 18 cm, Gewicht 40 g, Lebensraum: Offene Landschaften.
Nahrung: Insekten, Spinnen, Samen und grüne Pflanzenteile. Brut von April bis Juli, drei bis vier dircht braun gefleckte Eier, Brutdauer 12 - 14 Tage, vom Weibchen bebrütet. Bodenbrüter. Ruft tirr oder tschri. Zugruf zizi. Gesang im Sinkflug, lang anhaltend trillernd und wirbelnd mit Nachahmung anderer Vogelstimmen.


Das Bild wurde von Gert Rossen, www.naturfotografie-digital.de, zur Verfügung gestellt.
Star (Sturnus vulgaris) - Vogel des Jahres 2018
Das Bild wurde von Gert Rossen, www.naturfotografie-digital.de, zur Verfügung gestellt.

Der Star gehört zu den Zugvögeln. Bei uns von Februar bis November, gelegentlich überwinternd. Schwarz, metallisch glänzend, im Winter dicht weiß getüpfelt. Größe 21,5 cm, Gewicht bis zu 75 g. Lebensraum in Laub- und Mischwäldern, in Parks und Gärten. Nahrung: Insekten, Würmer, Beeren und Obst. Brut von April bis Juli, vier bis sechs hellblaue Eier, Brutdauer 12 - 14 Tage, von beiden bebrütet. Ruf: schrill, warnt hart, Gesang sehr abwechslungsreich. Er ahmt ander Vogelstimmen nach. Sehr gesellig, im Herbst riesige Schwärme. Stare sind in Nistkästen, Baumhöhlen und Mauerspalten zu finden.

Waldkauz (strix aluco) - Vogel des Jahres 2017
Das Bild wurde von Gert Rossen, www.naturfotografie-digital.de, zur Verfügung gestellt.

Er gehört zu den Standvögeln. Kompakter Vogel mit gedrungenem Rumpf und übergroßem Kopf ohne Federohren. Größe 40 - 42 cm, Gewicht bis zu 630 g. Lebensraum in halboffenen, strukturreichen Landschaften verbreitet. Parkanlagen, alte Scheunen, Ruinen und Burgen, Baumhöhlen usw. Fleischfresser wie Kleinsäuger. Jagd vom Ansitz aus nach Sonnenuntergang. Eine Jahresbrut. Brutzeit Februar bis Juni, zwei bis vier weiße Eier, Brutdauer 28 - 29 Tage. Das Weibchen brütet allein. Jungvögel selbständig mit drei Monaten. Zu finden in Nordwestafrika, Europa und Asien . In Deutschland flächendeckend verbreitet. Ruf Huuuuuuu.

Er wurde als Vogel des Jahres gewählt, da sein Nahrungsangebot abnimmt und die natürlichen Baumhöhlen zurückgehen.

Stieglitz (Carduelis carduelis) - Vogel des Jahres 2016
Das Bild wurde von Gert Rossen, www.naturfotografie-digital.de, zur Verfügung gestellt. 

Wird auch Distelfink genannt. Bunter knapp sperlingsgroßer Vogel mit roter Gesichtsmaske, dahinter weiß-schwarz. Rücken braun, Bürzel weiß, Schwanz schwarz, Flügel schwarz mit gelber Binde. Lebensweise: Teilzieher, Jahresvogel. Lebensraum Obstgärten und lichte Wälder. Nest in Bäumen oder hohen Büschen. Nahrung: Samen, Disteln, Insekten. Brut: Mai bis August zwölf bis 14 Tage, vier bis fünf Eier, Nestlingszeit 13 bis 16 Tage. Stimme schwätzend dit-dit, außerhalb der Brutzeit gesellig.

Habicht (Accipiter gentilis) - Vogel des Jahres 2015
Das Bild wurde von Gert Rossen www.naturfotografie-digital.de, zur Verfügung gestellt. 

Greifvogel. Größe ca. 48 - 61 cm, Gewicht 700 - 1.200 g, Oberseite braun bis braungrau, rundflügeliger und langschwänziger Greifvogel, Unterseite eng quergebändert. Er fliegt abwechselnd schlagend und gleitend mit schnelleren Flügelschlägen als der Bussard. Lebensraum: Wälder, Horst auf hohen Bäumen, Nahrung: Säugetiere und Vögel; Brut: März bis Juni 35 - 41 Tage, 3 - 4 Eier, Stimme: ruft bussardartig hiääh, beim Balzflug auf und absteigende Tonreihe gigigigigigi.
 

Grünspecht (Picus viritis) - Vogel des Jahres 2014
Das Bild wurde von Gert Rossen www.naturfotografie-digital.de, zur Verfügung gestellt. Es ist ein Jungvogel abgebildet!

Standvogel und Höhlenbrüter. Er gehört zur Familie der Spechte. Sein nächster Verwandter ist der Grauspecht. Größe circa 30 ... 36 cm, Spannweite 40 bis 51 cm. Kennzeichen: beige-graues Gefieder an der Unterseite und moosgrün des Gefieder, roter Scheitel, schwarze Augenmaske.. Lebensraum: Nisthöhlen in halboffenen Landschaften wie Streuobstwiesen, Park- und Gartenanlagen sowie Waldränder. Nahrung: Ameisen, Fliegen, Käfer usw. sowie Früchte. Nahrungssuche auf dem Boden. 'Ruf: lachende Rufreihen,die wie glück, glück klingen. Brut einmal im Jahr, fünf bis acht Eier weiß, Brutzeit 13 ... 17 Tage, beide Partner brüten. Es dauert 23 ... 27 Tage, bis sie die Höhe verlassen, danach werden sie noch drei bis sieben Wochen von den Eltern betreut. Der Bestand hat in den letzten Jahren zugenommen.

Bekassine (Gallinago Gallinago) - Vogel des Jahres 2013

Quelle: www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Die Bekassine gehört zur Familie der Schnepfen. Größe ca. 27 cm, Gewicht 110 g. Sehr langschnäblige kurzbeinige Schnepfe, Gefieder tarnfarben, obere Seite bräunlich mit schwarzer Fleckung und weißlichen Längsstreifen. Fliegt im Zick-Zack-Flug, schräg aufwärts. Nest versteckt am Boden. Die Nahrung besteht aus Würmern, Insekten, Krebsen und Schnecken sowie Samen. Brut während der Monate März bis Juli, meistens vier Eier, Brutzeit 18 - 20 Tage. Die Jungen sind mit 20 - 25 Tagen flugfähig. Der Lebensraum sind Moore, feuchte Wiesen, Verlandungsgebiete und offenes Gelände. Sie gehört zu den stark gefährdeten Arten, da immer mehr Moore und Feuchtwiesen trocken gelegt werden. 

Dohle (Corvus Monedula) - Vogel des Jahres 2012

Quelle: www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Die Dohle gehört zu den Rabenvögeln, Länge 30 - 34 cm, Spannweite ca.  65 cm. Einfarbig schwarzes Gefieder mit samtgrauer Färbung am Nacken und Halsseite, hellgraue Iris, dunkle Stirnpartie. Lebensraum: lichte Altholzbestände, Siedlungsbereiche und Parkanlagen, Felswände. Nahe der Brutplätze Ackder- und Wiesenflächen mit niedrigem Bewuchs sowiue Brachflächen für die Nahrungssuche. Standvogel in Europa. Dohlen sind Allesfresser, hauptsächlich Insekten, im Herbst und Winter Nüsse, Obst und Samen. Nest in Höhlen oder Gebäudenischen. Brutzeit: ca. 18 Tage, 4 bis 6 Eier bläulich-grün, 30 Tage bis zum Flüggewerden, anschließend noch ca. vier Wochen Fütterung von den Eltern. Eine Brut im Jahr.



Quelle: www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Der Gartenrotschwanz ist ein Zugvogel, ca. 13 bis 14 cm groß und wiegt ca. 15 g. Kennzeichen Männchen: Stirn leuchtend weiß, Kehle und Kopfseiten schwarz, Oberseite schiefergrau, Unterseite, Bürzel und Schwanz rostrot. Weibchen: bräunlich mit heller Unterseite. Sein Lebensraum sind lichte Laub- und Mischwälder, Gärten und Parks. Sie sind Höhlenbrüter. Die Nahrung besteht aus Insekten und Spinnen und Beeren. Brutzeit: ca. 14 Tage, 4 bis 6 Eier, Nestlingszeit 13 - 14 Tage. Der Gesang beginnt mit einem gezogenen Pfeifton, darauf eine kurze Reihe von kurz angeschlagenen tiefen Tönen (Üü trä trä). Der Gartenrotschwanz gehört zu den gefährdeten Arten.



Kormoran
Quelle: www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Der Kormoran ist ein Wasservogel, ca. 90 cm groß und wiegt ca. 2.500 g. Charakteristisch sind die weißen Wangen, das ebenso gefärbte Kinn und der weiße Flankenfleck zur Brutzeit. Die Geschlechter sind gleich gefärbt. Seion Lebensraum sind große Seen, Flussmündungen und die Meeresküste. Er schwimmt tief eingetaucht, Kopf und Schnabel schräg nach oben haltend. Seine Nahrung besteht aus Fischen. Die Brut erfolgt zwischen April und Juni, drei bis fünf Eier. Die Brutzeit beträgt 23 bis 29 Tage. Die Nestlingszeit beträgt 47 bis 50 Tage. Kormorane brüten in Kolonien und sind Baum- und Felsbrüter. Die Nester bestehen aus Reisern. Die Jungen werden mit ausgewürgter Nahrung gefüttert. Die Stimme am Brutplatz ist "chro, chro", "krao".

Eisvogel (Alcedo atthis) - Vogel des Jahres 2009

Eisvogel
Quelle: www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Der Eisvogel ist ca. 16,5 cm groß und wiegt 38 g. Er hat einen gedrungenen Körper und einen großen dunklen spitzen Schnabel. Sein Rücken ist blautürkis, die Unterseite orange-bräunlich, dazu kurze Flügel und einen kurzen Schwanz. Die Geschlechter sind gleich gefärbt. Er ist das ganze Jahr anzutreffen an sauberen Binnengewässern. Der Flug ist geradlinig und er stößt vom Ansitz oder aus dem Rüttelflug ins Wasser nach Basute. Seine Nahrung besteht aus kleinen Fischen und Larven von Wasserinsekten und anderen kleinen Wassertieren. Er nistet in selbst gegrabenen Bruthöhlen vor allem in Uferböschungen und Steilufern. Die Stimme ist durchdringend tiiit oder tiitü oder tititit. Die weißen Eier (sechs bis acht) werden direkt auf den Boden der Höhle gelegt. Die Brut erfolgt zwischen April und Juli, zwei bis drei Bruten pro Jahr und dauert 19 - 21 Tage. Die Jungen verlassen nach ca. 25 Tagen die Bruthöhle.

Der Eisvogel wurde als Vogel des Jahres 2009 gewählt, da sein Lebensraum immer mehr bedroht ist.

Kuckuck (Cuculus canorus) - Vogel des Jahres 2008

Kuckuck
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Der Kuckuck ist 33 cm groß und wiegt 100 g. Die Oberseite und die Kehle sind grau, die Unterseite weißlich-dunkelgrau gebändert. Er gehört zu den Zugvögeln und ist bei uns vom April bis spätestens Oktober anzutreffen. Im Winter zieht er nach Afrika. Seine Nahrung besteht aus Insekten und ihren Larven, besonders aus behaarten Raupen. Er bewohnt Wälder aller Art sowie Wiesen, Sümpfe und Bergmatten. Über offenes Gelände fliegt er in fast falkenertigem Flug dahin. Das Mäönnchen ruft "Guckuck", das Weibchen kichernd "kwickwickwick". Der Kuckuck ist ein Brutparasit. Das Weibchen legt in das Nest eines Kleinvogels ein Ei, dabei bevorzugt es bestimmte Vogelarten als Wirt. Wenn der Jungkuckuck geschlüpft ist, schiebt er Eier und andere Nestinsassen über den Nestrand. Im Alter von drei Wochen fliegt er aus und wird noch weitere drei Wochen von den Wirtseltern gefüttert.

Der Kuckuck wurde zum Vogel des Jahres gewählt, weil sein Lebensraum immer mehr bedroht ist.


Turmfalke (Falco tinnunculus) - Vogel des Jahres 2007

Turmfalke
Quelle: http://www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Der Turmfalke ist circa 34 cm groß. Das Männchen ist 150 - 280 g, das Weibchen 220 - 300g schwer. Er ist unser häufigster Falke. Man sieht ihn vielfach im offenen Gelände rüttelnd über einer bestimmten Stelle stehen und dann mit eingelegten Schwingen hinabstoßen, um eine Beute zu ergreifen. Das Gefieder des Männchens ist am Oberkopf und den Wangen blaugrau, der Rücken braunrot mit schwarzen Tropfenflecken. Der Schwanz ist aschgrau mit breiter schwarzer Endbinde. Das Weibchen ist überwiegend rotbraun mit schwärzlicher Querwellung. Der Turmfalke gehört zu den Teilziehern, ist jedoch bei und das ganze Jahr. Er ist in Mitteleuropa heimisch.

Er ist lautfreudig und lässt vor allem in der Nähe des Brutplatzes durchdringende "Kikiki"-Rufe und ein anschwellendes "kriii-krrii" hören. Er bewohnt felsiges Gelände, offene Landschaften mit einzelnen Bäumen oder Baumgruppen sowie Waldränder, Kirchtürme, höhere Gebäude und Scheunen. Als Nistplätze dienen ihnen Felsnischen, Mauerlöcher oder verlassene Greifvogel- bzw. Krähennester. Der Turmfalke selbst baut kein Nest. Die dicht rotbraun gewölkten 4 - 6 Eier werden einfach auf den Boden des Nistplatzes gelegt. Die Brut erfolgt in der Zeit von April bis Juli und dauert 27 - 31 Tage. Turmfalken ernähren sich vor allem von Mäusen und anderen kleinen Wirbeltieren, die vorwiegend am Boden geschlagen werden. Sie sind aber auch in der Lage, manchen fliegenden Vogel zu erbeuten.

Der Turmfalke wurde als Vogel des Jahres gewählt, weil sein Lebensraum bedroht ist.

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